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Fazit 2010 PDF Drucken E-Mail

westermann_krause_ziegler_web_foto_maierp1010088Mit der Frage, ob man für jede (Dokumentarfilm)Produktion eigentlich das Fernsehen braucht oder ob es nicht auch mehr Produktionen jenseits des TV geben sollte, wurde eine lebhafte dreitägige Debatte um Formate, Anforderungen der Fernsehsender und Positionen der Produzenten und Autoren beim ersten Film und Medienforum Niedersachsen in Walsrode beendet. Die sonntägliche Matinee um Heimat und Globalisierung am 26.9.2010 im Capitol Theater stellte Filme vor, die es beim formatierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen eher schwer haben.
Ulrike Westermann, Brigitte Krause und Roswitha Ziegler. Foto: Karl Maier

Zuvor wurde an zwei Tagen intensiv über Medienstudiengänge, Filmbildung, Filmförderung, Sendeplätze, Sendeformate, die Programmrichtlinien des NDR und das Internet als Distributionsweg informiert und diskutiert.
Mehr als 30 Referenten und Podiumsteilnehmer, darunter Redakteure von NDR und ZDF, Produzenten, Regisseure, Autoren, Filmförderer, Professoren, Politiker und Medien- pädagogen, machten das 1. Film- und Medienforum Niedersachsen vom 24. - 26. September 2010 in Walsrode zu einem Ort des kreativen Austauschs.
Beim abendlichen Festival mit „neuen norddeutschen Heimatfilmen“ stellten 15 Filmschaffende, darunter Ali Samadi Ahadi, Hans-Erich Viet, Roswitha Ziegler, Brigitte Krause, Michael Heuer und Nils Loof im Capitol ihre Filme persönlich zur Diskussion. Auf dem Programm standen sechs Spiel- und Dokumentarfilme sowie acht Kurzfilme, alle gefördert von der nordmedia Fonds.

Die Veranstalter, Jörg Witte von der M7 Medienagentur und Karl Maier vom Film & Medienbüro Niedersachsen zogen ein positives Fazit. „Die Veranstaltung hat viele Impulse gegeben, viele der über 90 Teilnehmer wünschen sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr“, so Karl Maier. „Wir wollen den begonnenen Dialog vertiefen und Netzwerke schaffen, die Zusammenarbeit intensivieren und nachhaltig zur Weiterentwicklung der Film- und Medienlandschaft in Niedersachsen beitragen“, erklärt Jörg Witte.

Weitere Infos: www.filmmedienforum.de

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. September 2011 um 15:38 Uhr